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"Stolz und Vorurteil"....

17.10.2018 von Conny | Kategorien: Dies & Jenes

 

….schöner Film. Hat aber nichts mit meinem Artikel zu tun, fiel mir nur gerade so ein. Heute geht es um Vorurteile und „Randgruppen“. Alles was mir dazu so in den Kopf kommt. Vorurteile kennt doch jeder irgendwie. Und wenn wir ganz ehrlich sind, lassen auch wir uns manchmal davon beeinflussen. Ich bin eigentlich der Typ Mensch, der erstmal die Leute kennen lernen möchte. Dennoch erwische ich mich dabei, ihnen manchmal mit Vorurteilen zu begegnen, wenn z.B. jemand vorher etwas über ihn erzählt hat. Man will das ja gar nicht aber es hängt im Kopf.

Was es bei mir wohl sehr selten gibt, es kommt aber vor, sind Vorurteile gegen irgendwelche Nationen. Ob Polen, Russen, Afrikaner oder Chinesen...Klar, so einiges stimmt was die Leute erzählen, aber genau wie bei uns Deutschen nicht bei allen. Nicht alle Russen trinken und nicht alle Chinesen essen Katzen.^^  Nur bei Facebook...da stimmt alles, weil es da steht....

Wo wir gerade bei Fazzebuck sind..ein Beispiel:

Überschriftenleser sind ja meistens Menschen die gegen jeden und gegen alles von Grund auf sind. Und manchmal auch einfach nur dumm. Auch wenn im Text dann was anderes steht, wird sehr oft geteilt nur wegen der Überschrift. Und wer bei Facebook unterwegs ist, kennt auch den weißen Lieferwagen der kleine Kinder stiehlt. Natürlich aus Polen, ist doch klar...Und somit ist jeder Pole mit weißem Lieferwagen ein Entführer. Als klar war das es nicht stimmt, tauchte der weiße Lieferwagen mit exakt den gleichen Menschen wieder auf, nur diesmal wurden Katzen geklaut. In Polen gibt es auch keine habe ich mal gehört. Jetzt ja. Wohnten bestimmt zu viele Chinesen. 

9 Uhr morgens in Deutschland: „Wo ist mein Knoppers?“ 10 Uhr in Polen: „Hmm, lecker Knoppers.“ 
Ok, mir fällt gerade ein, ich habe doch ein großes Vorurteil, bei dummen Menschen, die fleißig alles teilen ohne mal auf die Chronik des Threaderstellers zu schauen. Oder Hintergründe zu erforschen. Wie in dem Fall mit dem Lieferwagen. Denn letztendlich war es nur ein Auto das Metall einsammelt mit Eiswagenmusik. Das arme Auto...abgestempelt als Räuber. 

Wenn man sich mal überlegt wie viele Leute Vorurteile haben auch bei Flüchtlingen, gegen Ausländer generell. Eins der ältesten Probleme der Menschheit. Ok, auch da habe ich eins. Beim Toupetträger aus dem Sternenflaggenland. Den kenne ich auch nicht persönlich, möchte ich auch nicht. Ich finde den unheimlich. Und dumm. Und unberechenbar. Außerdem rede ich nicht mit Menschen die ein Katzenfell auf dem Kopf haben. Zum Glück bin ich keine Kanzlerin. Wenn das so wäre...dann würde ich erst mal alle Überschriftenleser, die blind teilen, per Gesetz dazu verdonnern nur 1 Woche in einem Kriegsgebiet zu leben! Oder 1 Woche mit Kopftuch durch die Stadt zu laufen. Denn wie oft wird mancher Flüchtling oder Ausländer so schräg angeguckt der durch die Stadt geht. Vielleicht nicht in meiner Weltstadt in der ich lebe, aber in einigen Großstädten schon. Dazu reicht es manchmal schon  ein Kopftuch zu tragen oder meinetwegen auch eine Burka. Das schlimme daran ist ja, woher nehmen sich einige das Recht zu verurteilen ohne die Hintergründe zu kennen? (Nein, bei der Frau mit den durchsichtigen Leggings ohne Unterhose will ich die Hintergründe nicht kennen, sehe sie öfter und sie kleidet sich bewusst so!) Habe letztlich noch in der Bahn gesessen und eine Frau mit Tüchern bis zum abwinken saß an der Haltestelle. Es waren 30 Grad an dem Tag. Und ich dachte erst so: die Ärmste. Nein, falscher Ansatz. Sie hat nicht so geölt wie ich und warum die Ärmste? Es ist doch ihre Entscheidung sich so zu kleiden. Und wenn nicht geht es mich doch nichts an. Vorurteil... Oder als ich nach Mexiko geflogen bin, jeder dunkelhaarige mit Bart und Rucksack wurde kritisch beäugelt...in einer Maschine von Amsterdam aus nach Mexiko, also quasi jeder 3. Bescheuert oder? Apropos Mexiko...nicht jeder Mexikaner ist ein Drogendealer. Ich schwör, ich kenne einige. Den Mexikanern geht es übrigens ähnlich: Sie denken alle Deutschen tragen Lederhosen und essen Brezeln. Außerdem lachen wir nie, gucken immer streng und trinken den ganzen Tag Bier. (Ich bin ja froh dass in Mexiko kein Frauentausch läuft). Die finden uns übrigens trotzdem toll. Eine kleine Anekdote als wir bei unserer Familie dort waren. In Mexiko City. Wir waren im Bazar und haben Turnschuhe gesucht für meine Söhne. In einem Shop sind wir fündig geworden. Aaaaber leider nur bis Größe 42 Herren. Hmmmm, nun haben meine Jungs ja „etwas“ größere Füße. Sie haben gefragt wo wir herkommen und mein mexikanischer Sohn sagte ihm das wir aus Deutschland kommen. Es kam die Frage auf ob alle Deutschen so groß sind. Das wir ALLE blond sind wüsste er, aber soooo groß? Ich musste natürlich schmunzeln, denn ich bin ja nicht blond, meine Söhne ja. Der gute Besitzer ist durch den ganzen Bazar gelaufen (und in Mexiko ist alles! etwas größer) und hat tatsächlich die gewünschten Schuhe in der passenden Größe gefunden. So eine Mühe hat er sich gegeben für uns. Hätte ja auch einfach Nein sagen können. Man kann dort auch an jeder Ecke deutsche Jogginganzüge unserer Nationalmannschaft kaufen und deutsche Flaggen und JA! ich war geschockt, aber sowas von, sogar kleine Figuren aus der NS Zeit!!! Hakenkreuze, Handgranaten und so ein Dreck. Die denken sich einfach nichts dabei.
An einem anderen Tag sind wir zur Plaza Mayor gegangen. Es war ja die Weihnachtszeit und es stand ein riesen Coca Cola Weihnachtsbaum auf dem Platz. Eine Eislaufbahn und viele Stände aufgebaut. An der Catedral Metropolitana war ein Lichtspiel. Der Platz war gerammelt voll und nach der Besichtigung der Kirche wollten wir Essen gehen. Von den Dachterrassen drum herum hat man den tollsten Ausblick. Wir also zum Grand Hotel, eins der Besten und Teuersten in Mexiko Stadt. Der Portier erklärte uns die Terrasse wäre voll und leider viel reserviert. Der Papa unseres mexikanischen Sohnes erklärte dann er hätte Familienbesuch aus Deutschland und er möchte gerne dass wir diesen Ausblick sehen und gut essen. Dann hat er uns durch gelassen gemäß dem Motto: sag das doch gleich...Ich sag euch wunderschön da oben. Und das Essen mega. Aber überall dort. Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen wenn ich an die Quesadillas denke oder die Mangos mit Chilis...Aber warum erzähle ich euch das? Es gibt auch positive Vorurteile...hätten diese Menschen negative gehabt wegen unserer deutschen Vergangenheit, wären sie nicht so freundlich gewesen und hätten uns das ermöglicht. Ja, auch uns begegnet in manchen Ländern Rassismus. Auch wenn meine Generation nichts dafür kann. Ok, das wir viel Bier trinken, stimmt ja... Sie beneiden uns für unser Bier. Aber die Amerikaner auch. Auf Maui z.B. haben wir mal eine Bedienung gehabt, die kannte Deutschland nur vom Bier her und von Schumacher. Außerdem kenne sie jemanden der jemanden kennt der eine verwandte Familie in Deutschland hätte mit Namen Meier. Ob wir den kennen würden..Geil oder? Nach Aufklärung das Deutschland nun doch etwas größer sei, aßen wir unsere Burger zu Ende und waren echt baff das jemand Deutschland und seine Geschichte nicht kannte. Auch mal schön. Peggy Sue hieß der Laden und sah auch so aus. 50 er Jahre Style in rot und schwarz gehalten mit Lederbänken und Musikbox.. Oh, ich schweife ab..wieder zum Thema. Aber eins noch: Maui ist richtig geil, aber kommt an Mexiko nicht dran. Für mich das schönste Land mit den herzlichsten Menschen. Ich heiße bei meiner Familie übrigens Lupita (beknacktester Name in Mexiko) und habe in Acapulco an der Strandbar auch so unterschrieben nach 5 Pina Colada...so, jetzt aber weiter im Text. Das ist ein ernstes Thema.
Vorurteile hat man auch bei sogenannten „Randgruppen“. Was ist das für ein beknacktes Wort? Gruppen die am Rand stehen? Welchem Rand und wo? Und warum und wie viele sind eine Gruppe? Stöbert man im Internet gehören zum Beispiel Behinderte, Farbige, Kranke oder Homosexuelle zu einer Randgruppe. Muss man sich mal vorstellen!!

Definition Randgruppe bei Google: „Gruppe von Menschen, die in eine Gesellschaft nur unvollständig integriert ist.“
Bei Wikipedia sind Randgruppen gleich gestellt mit „Asoziale“. Dabei stammt es von dem Wort „Marginalisierung“ ab. Das ist der Moment wo Teile einer Gesellschaft zu Randgruppen werden. Es ist lateinisch und bedeutet „an der Grenze oder am Rande liegend“.

In die Kategorie fallen auch Menschen die ihre Arbeit nicht ausführen können und vom Staat leben müssen.
Obdachlose, Drogenabhängige, ethnisch religiöse oder sonstige „Minderheiten“....Ohne Worte oder?

So werden Menschen  zu Opfern der Gesellschaft. Und warum?...

Ach, ich hab die psychisch Kranken vergessen und vermutlich noch viele andere. Hat jemand Depressionen z.B. gehört er einer Randgruppe an. Ist jemand chronisch krank, gehört er ebenfalls zu der Gruppe. Bald ist ganz Deutschland eine Gruppe.
Ich wollte im Internet nicht mehr weiter lesen. „Randgruppen“...

Unfassbar was in manchen Köpfen los ist. Wer bestimmt denn was eine Randgruppe ist? Der Stuhlkreis mitten in dieser Gruppe? Den nennt man übrigens „Kerngruppe“. Kerngruppe von Gestörten für mich. 

Football wird in Deutschland übrigens für eine „Randsportart“ gehalten. Genauso bekloppt. Die spielen gar nicht am Rand, da sind die Teamzonen...^^ Und ominöse Zahlen. Die kämpfen sich für Yards von Linie zu Linie..von Strich zu Strich quasi und sind trotzdem keine Stricher.. Ok, ich habe einen komischen Humor. Aber ihr wisst das und versteht es richtig. Wer sich jetzt fragt was Yards sind: Das ist eine Längeneinheit in Großbritannien und den USA. 1 Yard sind 3 feet oder 0,9144 Meter.

Nochmal eine Liste zur Erinnerung, alles Menschen die zu Randgruppen ernannt werden, weil irgendeine „Kerngruppe“ das so entschieden hat:

  • Behinderte – werden oft ausgegrenzt. Viele haben gar kein Problem mit ihrer Behinderung. Andere machen eins draus. Die können auch besser damit umgehen als die „normalen“. Sie kennen den Unterschied ja nicht. Es sei denn es ist durch einen Unfall etc. passiert, dann ja.
  • Drogenabhängige - brauchen die Gesellschaft ganz dringend um aus diesem „Kreislauf“ raus zu kommen. Das ist eine Sucht! Ich habe es oft genug erlebt wie meine Schwester z.B. im Krankenhaus behandelt wurde. Bis man festgestellt hat, dass da eine Familie hinter steht die Klartext redet.

Dann sollten auch alle Snobs und Teile der Highsociety mit in diese Randgruppe. Die koksen und saufen was das Zeug hält. Sind süchtig nach Schönheitsoperationen und benehmen sich zum Teil asozialer als andere. Der einzige Unterschied ist, dass bei denen keiner weg guckt und das toleriert wird. Sitzt ein Junkie in der Stadt und ist dicht, findet man das asi und schüttelt den Kopf. Möchte den Kindern so was nicht „zumuten“. Bei den Geldsäcken sind die Kinder mitten drin. Aber das ist dann Salonfähig oder wie? Ich weiß wovon ich rede, glaubt mir! Schon recht früh kommen diese Kinder mit Alkohol in Berührung und oftmals sehen die ihre Eltern auch jeden Tag saufen. Eben nur keinen Pennerwein oder Bier, sondern Champagner oder „Drinks“.....Da nennt man den Aufenthalt in einer Entzugsklinik nur eben „Wellness“. Weil sie das Geld haben. Im normalen Leben geht man eben vor die Hunde wenn man den Absprung nicht schafft. Wenn ihr einen Junkie seht, denkt immer daran: er hat auch eine Mama oder Schwester oder Bruder und er ist nicht so geboren. Hatte vielleicht nur viel Pech in seinem Leben. 

  • Arbeitslose - zwischen zwei Jobs hört sich übrigens positiver an. Jeder kann seinen Job verlieren. Und bei den Arbeitslosenzahlen kann man doch nicht mehr von Randgruppe sprechen. Ausgegrenzt weil man seine Arbeit verliert. Oder keine findet. Da kommen dann wieder die Vorurteile ins Spiel: ist jemand lange arbeitslos, heißt es oft, er oder sie hätte bestimmt keine Lust zu arbeiten und wer arbeiten will findet welche...BULLSHIT!
  • Farbige - Leute, nur eine Farbe und für mich immer noch unbegreiflich im Jahre 2018. Ich glaube ich muss nicht viel erklären dazu. Jemand der das nicht verstanden hat wird auch sein Leben lang Klettverschlüsse an Schuhen haben. Und mir fehlen etwas die Worte, nee eigentlich nicht, die wollt ihr nur nicht lesen, Menschen mit einer anderen Hautfarbe als Randgruppe zu betiteln. Und ich merke gerade schon wieder wie das Blut in mir kocht wenn ich weiter darüber nachdenke. Deshalb lass ich es lieber und spare mir die Wörter für die Schleicher morgens vor mir im Auto oder für die DB...
  • Schwule oder Lesben - mir ist egal was man liebt.Hauptsache man ist überhaupt dazu in der Lage zu lieben. Was sollen diese Menschen machen? Ein Leben lang dagegen ankämpfen? Weil andere das so wollen? Haben die kein Recht auf ein freies Leben? Klar ist das komisch wenn sich zwei Männer küssen, weil es nicht in unser Bild passt. Wir sind von frühster Kindheit an damit konfrontiert worden das es nicht „normal ist“. Bei Frauen finden das komischerweise viele nicht so schlimm. Im Gegenteil. Aaaaber, solange es nicht jemand aus der Familie ist. Dann manchmal schon. Die Menschen stellen persönliches Empfinden über die Liebe. Eltern verachten ihre Kinder dafür und viele werden verstoßen weil die Gesellschaft oder die Gemeinde das so will. Wie furchtbar muss das sein wenn du gegen deine Gefühle kämpfen musst. Stellt euch mal vor du bist hetero und sollst plötzlich dein gleiches Geschlecht lieben weil man das von dir erwartet! Genauso unvorstellbar. Und da gibt es Millionen Vorurteile. Die kann man gar nicht alle aufzählen.
  • Obdachlose – Ja, die stehen wirklich am Rande der Gesellschaft. „Die müssen doch nicht auf der Straße leben“.
    „Sollen die nicht saufen...die stinken...selbst schuld.“ Hier treffen Vorurteile die Bedürftigsten in unserer Gesellschaft. Ich unterhalte mich oft mit ihnen. Wer das macht, weiß das da alles bei ist. Von Lehrer über Ingenieur bis Aussteiger. Von abgerutscht in die Obdachlosigkeit bis freiwillig auf der Straße leben. Ja, und die stinken auch zum Teil. Hält mich aber nicht davon ab sie als Menschen zu sehen. Oder mein Kleingeld los zu werden. Oder mal einen Kaffee zu spendieren.
  • Ausländer – hier gilt das gleiche für mich wie bei den Menschen mit anderer Hautfarbe!!

Aber warum werden sie stigmatisiert und in diese Schubladen gesteckt?

Ganz simpel:
Weil sie nicht in die anerzogene Norm in den Köpfen passen! Eine Norm von dem gleichen gestörten Stuhlkreis festgelegt!

Ich habe noch nie gehört dass im Ausland jemand als Randgruppe bezeichnet wird. Ich vermute das Wort gibt es da gar nicht. Nur in Deutschland..dem Land mit dem meisten Papierverbrauch für Bürokratie. Dem Land mit den meisten Wörtern und der schwierigsten Sprache. Einem zivilisierten Sozialstaat. Das Land mit dem längsten Tellerrand und dem besten Bier. Habe ich gehört, ich trinke keins. Quasi...V+ geht, aber ich darf ja nicht. Und Jägermeister schmeckt auch besser. Danke Merkel. 

Wenn es darum geht anders zu sein als andere, bin ich auch eine Randgruppe. Alleine schon wegen der ganzen Persönlichkeiten in mir. Ich bin ja immer nett. Also 99 Prozent. 1 Prozent kann auch "Fick dich" mit den Augen mitteilen. Aber da muss schon viel passieren. Es sei denn du bist ein Rassist, Pädophiler oder ein Zug der Verspätung hat wegen einer Baustelle. Dann innerhalb von Sekunden..
Äußerlich auch: ich habe es geschafft innerhalb von 6 Monaten von einer Salzstange zum Wasserschweinchen über Kugelfisch  bis zum Hamster zu mutieren. Jetzt bin ich nur noch ne Pummelfee mit Bop. ^^ Aber weiter im Text.

Vorurteile habe ich auch in einem Artikel über Frauen in meinem Alter gefunden. Ich bin ja nicht mehr die Knackigste und im Prinzip müsste ich mich auch so verhalten, wie ich eben gelesen habe. Lt. Artikel darf ich nur in Schlagerschuppen oder Konzerte gehen. Klar, vielleicht noch ein Blockflöten.- oder Oboenkonzert, da geh ich bestimmt richtig ab, ach nee, ich muss mich ja benehmen, bin ja schon älter. Kommt man da mit Adidas Superstars und kaputter Jeans rein, weil ich mich nicht zu „jung“ anziehen darf. Was bitte ist zu jung anziehen? Klar, bauchfrei würde ich auch nicht rumlaufen. Oder mit Hotpants. Ich nicht. Aber wenn eine Frau in meinem Alter ne tolle Figur hat, warum denn nicht? Es sei denn sie hat Söhne, da kann es peinlich sein für die Jungs wenn eine Mom zu freizügig rumläuft. Ich sag nur „Stifflers Mom“. Für die ältere Generation unter euch: „Mrs. Robinson.“
Und schlimm finde ich auch wenn eine Frau eben nicht die Figur noch die Haut noch Haare oder was auch immer hat und sich wie eine 16 jährige kleidet. Muss auch nicht sein. Oder? Vorurteil? Ich würde eher sagen, mein Geschmack und persönliches empfinden.
Und auch keinen Rap oder Black Music hören. Roberto Blanco geht. Uiii, genau mein Fall: „Ein bisschen Spaß muss sein....lalalala und Sonnenschein...Tag aus und Tag ein...ein bisschen Spaß muss sein.“ Er ist ja unter den Schlagerfans quasi der Godfather des „Black Beats“ in Deutschland....Uhhhh..
Da standen noch mehr hirnrissige Sachen drin, die ich in keinster Weise verstehen kann. Wenn Frauen so sein sollen im besten Alter, dann sind fast alle Frauen, die ich kenne, eine Randgruppe!

Leute! Es muss in den Köpfen Klick machen. Man muss aufhören Menschen in Schubladen zu stecken. Gute und schlechte Erfahrungen macht man mit der Person, aber niemals mit der Nationalität, Arbeitslosigkeit, sexueller Gesinnung, Obdachlosigkeit oder Hautfarbe! Arschloch ist Arschloch, egal woher und mit Job oder ohne. Bist du eins, hast du menschlich versagt. Solange es diese Bezeichnungen gibt, leeren sich die Schubladen nicht.

Vorurteile; vielleicht überlegt man beim nächsten Mal ob ein Vorurteil angebracht ist und reflektiert mal selbst. Hat man das Recht zu urteilen über andere? Ja, aber erst nach der Erfahrung.

Überschriftenleser!! Bitte, lest euch einen Text durch bevor ihr einen Artikel teilt. Schaut euch den Grundpost an und prüft ob es der Wahrheit entspricht. Denn so funktioniert Hetze gegen Minderheiten und „Randgruppen“...Negative Propaganda! Wie früher von Tür zu Tür und Mund zu Mund, heute über soziale Netzwerke und viel schneller. Damit kann man Existenzen zerstören und ganz schnell z.B. zum Rassisten abgestempelt werden. „Ich bin ja kein Nazi, aaaber.......“ „Mit meinem like rette ich das krebskranke Mädchen“..“wenn du diesen Kettenbrief nicht teilst hast du 7 Jahre Pech..“...“....so hatte dieser Mann Maden im Ohr, klicke auf das Video.“ -----“Liebe Leute, ich wurde gehackt, bitte nichts annehmen.“ kommt danach!... Warum liegt da Stroh?...Ach nee, das war ja was anderes.
In diesem Sinne: lebt, liebt und lacht. Denkt immer positiv und begegnet den Menschen mit einem Lächeln, meistens kommt eins zurück. Wenn nicht, auch gut. Versuchs beim Nächsten.

 

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie in der Randgruppe der Kerngruppe mit der Gestörtengruppe abgeben.